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18.02.2026

Höchste Zeit für einen Realitätscheck

Notwendigkeit des Rheintunnels ist bei Experten unbestritten

Von Zeit zu Zeit ist es angebracht zu prüfen, ob die eigenen Annahmen und Ziele realistisch sind. Das haben die Regierungen von Basel-Stadt und Baselland beim sogenannten Herzstück für den Bahnausbau in Basel gemacht.

Man hat das immer wieder teurer werdende Herzstück redimensioniert und spricht jetzt nur noch von einer Durchmesserlinie vom Bahnhof SBB bis zum Badischen Bahnhof. Das Projekt braucht aber noch viel Planung und hat vor allem in Bern noch einige politische Hürden zu bewältigen.

Ein anderes Projekt wäre planerisch schon weit vorangeschritten und könnte deutlich rascher umgesetzt werden. Der Rheintunnel, der im Gutachten von ETH-Professor Ulrich Weidmann als wichtig für die ganze Schweiz bezeichnet wurde und im Januar durch den Bundesrat bei den Projekten aufgeführt wurde, die bis 2045 prioritär verwirklicht werden sollen.

Wie sieht es aber in der Region mit einem Realitätscheck aus? Ist es realistisch, den Rheintunnel als Lösung gegen den Dauerstau wieder auf die politische Agenda zu bringen? Ich meine Ja, aber dazu müsste es ein klares Bekenntnis in allen politischen Lagern geben.

Warum passiert das nicht? Die Notwendigkeit des Tunnels gegen den Stau und für die Entlastung der Quartiere ist bei Experten unbestritten. Für den Tunnel und Zubringer Bachgraben gilt das Gleiche. Auch sie würden Entlastung für die umliegenden Quartiere bringen.

Warum suggeriert man im Basler Verkehrsgarten der Bevölkerung – während der Autoverkehr zunimmt – weiterhin bis weit in die politische Mitte hinein, man könnte die verkehrspolitischen regionalen Herausforderungen allein mit einem Ausbau der Infrastruktur für den Öffentlichen Verkehr und mit mehr Velowegen lösen? Notabene, während sich der Verkehr täglich staut.

Woher rührt dieser Antiautoreflex? Warum schafft es die Region Basel nicht, einen Realitätscheck für die zukünftig notwendige Verkehrsinfrastruktur für alle Verkehrsträger zu machen? Warum wird nicht der Verkehrsexperte und ETH-Professor Weidmann eingeladen, seine Erkenntnisse für die Region Basel zu vertiefen?

Ganz im Sinne des richtigen und wichtigen Slogans der Promotoren vom Bahnknoten Basel: «Fährt Basel, profitiert die Schweiz». Aber eben dafür braucht es einen Ausbau der Strasse und der Bahn, sonst steht Basel bald ganz still.

Daniel Seiler, Grossrat FDP
Geschäftsführer ACS beider Basel


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